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Seit 2001 vergibt der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis an den Fachkräftenachwuchs. Auch in diesem Jahr erhalten die zehn herausragenden Absolventen des Ausbildungsberufs „Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik“ den begehrten GKV-Förderpreis.

Ein ganz besonderes Highlight setzt Preisträgerin Christine Ertl von Gerresheimer Regensburg GmbH Medical Systems in Wackersdorf. Sie hat ihre Ausbildung als Bundesbeste in einem „Männerberuf“ abgeschlossen und erreichte zudem als erste Preisträgerin in der Geschichte des GKV-Förderpreises 100 Punkte. Damit setzt Ertl ein Zeichen, dass der Ausbildungsberuf auch für Frauen sehr attraktiv ist.

Der zweite Platz wird von Niklas Stolz (Gerresheimer Regensburg GmbH Medical Systems) belegt. Dieses Jahr teilen sich acht weitere Preisträger den dritten Platz. Zu den prämierten Absolventen zählen Tobias Krämer (Gerresheimer Regensburg GmbH Medical Systems), Thorsten Lenz (REHAU AG + Co), Georg Burkhardt (profine GmbH), Christian Faber (SK Carbon Roding GmbH), Nadine Krug (REHAU AG + Co), Daniel Hertel (Oechsler AG), Jonas Brechtel (Tehalit GmbH) und Jan Kefes (SK Carbon Roding GmbH). Die Preisträger nehmen neben ihren Urkunden und dem Preisgeld auch ein Jahresabonnement für die Fachzeitschrift „Kunststoffe“ entgegen und erhalten die Mitgliedschaft im „Club der Besten“ des GKV. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Unternehmen sowie die beteiligten Berufsschulen.

Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. und im GKV verantwortlich für den Bereich Bildungspolitik und Berufsbildung, ist stolz auf die Ergebnisse: „Wir gratulieren den Absolventen für ihre herausragende Leistung und bedanken uns bei den Unternehmen und Berufsschulen für die engagierte Ausbildung.“ Mit dem GKV-Förderpreis werden die beruflichen Entwicklungschancen in der Kunststoff verarbeitenden Industrie betont. „Wir wollen mit dem GKV-Förderpreis ein Schlaglicht auf die Perspektiven im Berufsfeld der Kunststoff verarbeitenden Industrie setzen, damit sich mehr junge Leute für eine Ausbildung in unserer Branche entscheiden“, erklärt Olsen.

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