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Bei den Kunststoffverarbeitern auf der Fakuma ist die Freude über konkrete Projektideen und das hochgradige Fachpublikum auf der Fakuma hoch. Die konjunkturelle Stimmung ist obenauf, wenn auch Preiserhöhungen fast nicht durchzusetzen sind.

Die Stimmung auf der Fakuma wurde allgemein als sehr gut bezeichnet, das war auch auf dem gemeinsamen Messebereich des Gesamtverbands Kunststoffverarbeitende Industrie GKV und dessen Trägerverbands Tecpart – Verband Technische Kunststoff-Produkte nicht anders. "Die Umfrageergebnisse, die wir quartalsweise unter unseren Mitgliedsunternehmen erheben und zum Ende der Fakuma exklusiv intern verbreiten, sind absolut überragend", berichtet Tecpart-Geschäftsführer Michael Weigelt.

Das gelte in allererster Linie für die Umsatzentwicklung, die Ertragsentwicklung falle dagegen spürbar ab. "Nach wie vor haben wir ein Margen-Problem, in einigen Abnehmerbranchen wie vor allem der Automobilindustrie lassen sich die Preise nicht erhöhen", weiß Weigelt. Diese ungute Entwicklung lasse sich auch beim statistischen Bundesamt nachverfolgen: Während die Materialpreise kontinuierlich steigen, sinken die Teilepreise weiter.

Ein zusätzliches Problem schaffe die EEG-Zulage, von der so gut wie kein Kunststoffverarbeiter befreit sei. Auch an dieser Stelle ließen sich Preissteigerungen so gut wie gar nicht durchsetzen. "Mehrkosten können Verarbeiter in der Regel nur durch Prozessverbesserungen wieder herein holen", berichtet auch Thomas Steinhauser, Geschäftsführer der Adoma GmbH in Wangen.

Umso wichtiger, dass die Stimmung auf der Herbstmesse sehr investitions- und projektfreundlich war. "Die Stimmung ist gut und das Interesse hoch – nur eigentlich hätten wir das in der aktuellen Konjunkturphase gar nicht gebraucht", hörte Steinhauser beispielsweise von einem seiner Lieferanten auf der Fakuma.

Auch Walter Klaus, Geschäftsführer der Klaus Kunststofftechnik GmbH in Aitrach zieht ein sehr positives Resümee der Fakuma. "Der Besuch hat sich gegenüber 2015 noch einmal positiv entwickelt und der Fachbesucheranteil ist hoch." Das Networking sei das A und O, und auch dafür sei die Fakuma die absolut richtige Plattform.

 

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Bild v.r.n.l. Thomas Steinhauser, Michael Weigelt, Walter Klaus

Quelle: https://www.k-zeitung.de/ueberragende-branchenstimmung/150/4787/105207/

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